Mittwoch, 16. August 2017

Orangenmarmelade mit Vanille

Diese Marmelade ist quasi eine Urlaubsmarmelade....kennt ja jeder, wenn es in den Urlaub geht, werden alle Lebensmittel die sich nicht halten an die Lieben zum Verbrauch gegeben. Hat auch alles
geklappt, nur wollte keiner die Orangen, also schnell noch Marmelade gekocht...bißchen Vanille hinein und fertig...sehr lecker.




Zutaten


  • 5 Orangen
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • 1 Vanilleschote

Zubereitung


Orangen schälen und klein schneiden, wer mag kann sie auch pürieren.
Die Orangenstückchen mit dem Gelierzucker und der ausgekratzen Vanille in einen Topf geben,
4-5 Minuten aufkochen und einen Geliertest auf einem Teller machen.

Dann in saubere Gläser füllen, beschriften und kurz auf den Kopf stellen.
Total lecker, ganz im Gegensatz zu der bitteren typischen Orangenmarmelade....wer's mag.

Dienstag, 15. August 2017

Brombeer-Joghurteis

Vor einiger Zeit hatte ich mir schon gezuckerte Kondensmilch mitgenommen, da ich gelesen hatte,
dass diese die Härte von Eis beeinflussen soll. Mal schauen ob es wirklich so ist, Brombeermus
hatte ich noch, also nichts wie ran.
Leider ist es nicht so, man muss es leider doch ein wenig antauen lassen. Grund dafür ist aber auch die Temperatur, denn Eis wird nicht ganz so kalt eingefroren und gelagert wie es bei einem üblichen Gefrierschrank der Fall ist. Schmeckt auf jeden Fall total lecker.



 


Zutaten


  • 150 g pürierte Brombeeren
  • 350 g griechischer Joghurt
  • 25 g Vanille Zucker
  • 180 g gezuckerte Kondensmilch

Zubereitung

Brombeeren pürieren und durch ein Sieb streichen, damit die Kerne nicht im Eis sind.
Den Joghurt, den Vanillezucker und die Kondensmilch zugeben und alles gut verrühren.
Die Masse in ein Eismaschine geben und ca.20-30 Minuten verarbeiten bis das Eis die gewünschte Festigkeit hat.

In der Kondensmilch ist genug Zucker, eine weitere Zugabe wird dadurch überflüssig.

Montag, 14. August 2017

Brombeermus mit Balsamico

Brombeeren über Brombeeren, immer auf der Suche nach einem schönen Rezept bin ich bei diesen Jungs gelandet. Die beiden haben ein geniales Rezept, Brombeermarmelade mit Balsamico,
was für ein Geschmack. So etwas habe ich bisher noch nicht gegessen, einfach köstlich.
Jeder, dem ich bisher ein Glas zum probieren gegeben habe hat es bestätigt.
Ich nenne es Brombeermus, weil es so ein Zwischending zwischen Marmelade und Gelee ist...




Zutaten 


  • 1 kg Brombeeren
  • 100 ml Aceto Balsamico 
  • 500 g Gelierzucker 2:1

  • für eine zweite Variante habe ich noch Saft von 2 Orangen zugegeben

 
 


Zubereitung

Die Brombeeren in einen Topf geben und kochen, danach durch ein Sieb streichen, damit am Ende das reine Brombeerpüree übrig bleibt.

Das Püree mit dem Gelierzucker und dem Balsamico in einen Topf geben und ca.4 Minuten
kochen. Für die Variante mit Orangensaft, diesen ebenfalls dazu geben.

Bevor das Mus in die Gläser kommt, die übliche Gelierprobe nicht vergessen..

Gläser für 30 Minuten auf den Kopf stellen,
dann wieder umdrehen, nach dem Abkühlen beschriften und genießen oder anderen eine kleine Freude machen.





Sonntag, 13. August 2017

Brombeermousse-Tarteletts

Die Brombeerschwemme ist in diesem Jahr enorm, ich glaube ich habe bis jetzt schon ca.10kg Brombeeren gepflückt. Der größten Teil habe ich mal wieder in Schnaps umgewandelt, dann Essig,
Balsamico, Marmelade, ein total geniales Brombeermus und nun diese Tarteletts...ein Traum.
Da wie ich finde Pistazien wunderbar zu Brombeeren passen, habe ich einen Teig mit Pistazien gebacken und er ist sogar etwas geworden....Rezept gab es dafür nicht.
Das Rezept für das Brombeermousse habe ich bei Mara gefunden....göttlich, habe da schon eine neue
Idee im Kopf.




 





 
 
 




Zutaten


  • 120 g Pistazien + einige Pistazien für die DEKO
  • 1 Eigelb
  • 150 g Butter
  • 100 g Agavendicksaft
  • 270 g Mehl
  • 40 g Apfelmus   ( muss nicht sein ) dann 20 g Mehl weniger
  • 160 g Brombeeren
  • 20 Brombeeren für die DEKO (einzeln einfrieren)
  • 400 g Joghurt (ich habe griechischen genommen)
  • 100 g Agavendicksaft
  • 4 Blatt Gelatine
  • 1  Eiweiß

Zubereitung

Die Pistazien mahlen, nicht zu fein, dann alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Evtl. für 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Den Teig in 6-7 Stücke teilen und ausrollen oder mit der Hand platt drücken...so dass sie gut in
die Tartelettformen passen. (Rand nicht vergessen).
Die Formen leicht einbuttern und mit dem Teig belegen, mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Eigentlich sollte man den Teig blind backen, d.h.mit Backpapier auslegen und Hülsenfrüchte wie
Erbsen oder auch wer hat Blindbackkugeln...darauf geben, ich hatte leider nichts von Beidem, hat aber auch geklappt, der Teig ist nicht hoch gegangen.
Nun die Böden ca.15 Minuten bei 180°C backen. Nach dem Backen komplett auskühlen lassen.

Die Brombeeren pürieren und durch ein Sieb streichen, dann den Joghurt und den Agavendicksaft
dazugeben, alles verrühren und beiseite stellen.
Gelatine ca.15 Minuten in Wasser einweichen, ausdrücken und in einem Topf unter Rühren erwärmen. Wenn sie sich komplett aufgelöst hat, 1-2 EL von der Brombeermasse dazugeben, gut verrühren dann den restliche Masse unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben.
Auf die ausgekühlten Tarteletts verteilen und mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Wer mag kann sich 1-2 TL von den pürierten Brombeeren aufheben und bevor es in den Kühlschrank geht einige Klekse auf dem Mousse verteilen, mit einer Gabel durch die Klekse ziehen und schon
gibt es ein schönes Muster.

Vor dem Servieren die Tarteletts mit den gefrorenen Brombeeren dekorieren und mit einigen Pistazienstückchen bestreuen.

Ein großartiges Gebäck, super frisch und ganz ohne Zucker.

Mittwoch, 9. August 2017

#synchronbacken #19 Fougasse

Mir kommt es vor als wenn wir erst vor einigen Tagen die #18 im Synchronbacken hatten, die Zeit
vergeht irre schnell. Nun ist es schon wieder soweit, dieses Mal zum 19 x Synchronbacken haben Sandra und Zorra sich ein Rezept von Dietmar ausgesucht, wir backen Fougasse.

#synchronbacken August 2017Es war wieder eine Herausforderung, denn der Teig ist sehr sehr weich...aber es hat geklappt und die Fougasse schmeckt auch noch total lecker. Mit einer krachenden Kruste und einer schönen Porung bin ich total zufrieden.
Ich habe mich für die Zugabe von Sauerteig entschieden und 3 unterschiedliche Varianten gebacken, Nr.1 ist ganz normal, die Nr.2 habe ich mit ein wenig Bärlauchpesto aufgepeppt und der Nr.3 habe ich getrocknete Tomaten untergemischt. Ich kann nicht sagen, welche mir besser geschmeckt hat, jede hat etwas.....
Ich hatte gerade Besuch als die erste fertig war, die musste sofort probiert werden und wurde als lecker befunden. Ein tolles Rezept, nicht ganz einfach den Teig heil aufs Blech zu bekommen, aber die Schweißperlen haben sich gelohnt. Wie immer hat es wieder viel Spaß gemacht, vielen Dank an Sandra und Zorra für die Mühe.


Nr. 1 total normal


Nr. 2 mit Bärlauchpesto


Nr. 3 mit getrockneten Tomaten


Sauerteigansatz nach 13 Stunden


Hier sieht man sehr gut, wie weich der Teig ist...















Zutaten

für den Sauerteig

  • 150 g Wasser
  • 150 g Mehl Tipo 0
  • 15 g Weizensauer
alles gut vermischen und abgedeckt bei Raumtemperatur mindestens 12 Stunden ruhen lassen.


Zutaten 

für den Hauptteig


  • 315 g Sauerteig
  • 210 g Wasser(20°)
  • 350 g Mehl Tipo 0
  • 2 g Hefe
alles miteinander vermischen und 30 Minuten zur Autolyse stehen lassen.
  • 11 g Salz
dazu geben und so lange auf Stufe 1 kneten bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.


  • 40-60 g Wasser (20°C)
wenn der Teig sich vom Schüsselrand löst muss er schnell geknetet werden, bei mir auf 
Stufe 3. Dann erst das Wasser nach und nach zugeben und den Teig so lange kneten bis
er das komplette Wasser aufgenommen hat und eine glatte Struktur hat.

  • 6 getrocknete klein geschnittene Tomaten
  • 2-3 TL Bärlauchpesto

Zubereitung


Den Teig in eine leicht geölte Wanne oder Schüssel geben, ich habe vorher 1/3 abgeteilt und die Tomaten untergemengt, somit also 2 Schüsseln.
Nachdem sich der Teig verdoppelt hat, 1 x falten. Klappt am besten mit feuchten Händen.
Nun muss er 40 Minuten ruhen.
Nach der Ruhezeit den Teig teilen, auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und den jeweiligen Teigling zu einer Kugel falten. Für die Variante mit Bärlauchpesto, das Pesto mit einem Löffel vorher auf dem Teigling verteilen und dann erst zu einer Kugel falten, so schließt man das Pesto etwas ein und es verteilt sich automatisch. Mit Schluss nach unten auf einer bemehlten Arbeitsfläche abgedeckt weitere 40-60 Minuten ruhen lassen. Auf keinen Fall kneten...!!!
Nach dieser Ruhezeit die Teiglinge vorsichtig in Form bringen, etwas auseinander ziehen,
ich habe sie dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt, dann mit einem Teigkarte die
Schlitze stechen, etwas auseinander ziehen, leicht bemehlen und abgedeckt ca.30 Minuten ruhen lassen. Den Ofen auf 245°C, wer hat auf 250°C vorheizen, eine Behältnis mit Wasser in den Ofen stellen. Wenn die Backtemperatur erreicht ist und die Fougasse volle Gare erreicht hat in den Ofen
schieben und ca.12 Minuten backen, dann auf 220°C reduzieren und weitere 18 Minuten fertig backen.
Am besten schmeckt es natürlich lauwarm.

Und hier noch im Anschluss alle Mitbäcker

Sandra von From Snuggs Kitchen zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf Melissa von gourmandises végétariennes Petra vonObers trifft Sahne Jeanette von Cuisine Violette Siomone von zimtkringel Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft Birgit D von Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten Dagmar von Dagmars Brotecke Karin von Food for Angels and Devils Christina von The Apricot Lady Ingrid von auchwas Conny von meinwunderbareschaos